Begriffserklärung UML-Klassendiagramm (Class Diagram) Teil 2

Dynamische Polymorphie, Überschreiben:
Eine dynamische Polymorphie bezeichnet man wenn eine Methode in mehreren von der gleichen Vorfahrenklasse abgeleiteten Klassen überschrieben wird. Durch die unterschiedliche Implementierung wird auf diese Methoden über eine Variable vom Typ der Vorfahrenklasse zugegriffen.

Persistenz, Transienz:
Langfristig gespeichert und serialisierbar z.B. im Dateisystem oder in einer Datenbank werden als persistente Objekte bezeichnet.
Transiente Objekte gehen bei Programmende verloren, das diese nur vorübergehend verwendet und somit nicht gespeichert werden.

Stereotyp:
Ein Stereotyp erweitert bereits vorhandene Modellelemente zu neuen Modellelementen eines UML-Metamodells. Es gibt unterschiedliche Typen, wie:
„dekorative Stereotypen“
„deskriptive Stereotypen“
„restriktive Stereotypen“
„redefinierende Stereotypen“

Design Patterns, Entwurfsmuster:
Für wiederkehrende Probleme verwendet man standardisierte Lösungsvorschläge sogennante Entwurfsmuster.
Architekturmuster definieren grobe Strukturen wie z.B. eine Three-Tier-Architektur.


Subsystem, Paket, Komponente:

Subsysteme sind nach aussen hin durch eine Schnittstelle definiert und somit also Teile eines Gesamtsystems.
Pakete sind lose Sammlungen einzelner Modellelemente.
Komponenten sind austauschbare Softwareeinheiten, werden oft wie Klassen instanziiert und stellen definierte Schnittstellen (Interfaces) bereit.

Hier geht es zum 1. Teil der Begriffserklärung von UML-Klassendiagrammen (Class Diagram)

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